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Behandlung

Nasenkorrektur

Eine Nasenkorrektur kann Form und Proportionen der Nase verändern und – wenn entsprechende funktionelle Probleme bestehen – auch Aspekte der Nasenatmung berücksichtigen.

Übersicht
BehandlungNasenkorrektur
FachbereichPlastische und Ästhetische Chirurgie
StandortZürich
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Nasenkorrektur

Die Nase prägt durch ihre zentrale Position wesentlich die Proportionen des Gesichts. Form, Grösse oder Stellung können deshalb einen starken Einfluss darauf haben, wie harmonisch die eigenen Gesichtszüge empfunden werden.

Bei einer Nasenkorrektur wird die gewünschte Veränderung immer im Verhältnis zum gesamten Gesicht geplant. Ziel ist nicht eine standardisierte Nasenform, sondern eine Lösung, die zur individuellen Anatomie und Ausstrahlung passt.

Bei der Planung werden nicht nur einzelne Merkmale der Nase betrachtet. Länge, Breite, Nasenrücken, Nasenspitze und der Übergang zur Stirn und Oberlippe stehen in Beziehung zu den übrigen Gesichtszügen. Eine Veränderung sollte deshalb immer im Zusammenhang mit den individuellen Gesichtsproportionen beurteilt werden.

Frühere Verletzungen oder bereits erfolgte Operationen sind für die Planung besonders relevant, weil sie sowohl das Knochen- und Knorpelgerüst als auch die inneren Strukturen der Nase beeinflussen können.

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Was wird bei einer Nasenkorrektur verändert?

Bei der Operation wird das Knorpel- und Knochengerüst der Nase entsprechend der geplanten Formveränderung bearbeitet. So können beispielsweise ein Nasenhöcker, eine breite oder schiefe Nase, die Nasenspitze oder einzelne Proportionen verändert werden.

Bestehen gleichzeitig funktionelle Probleme mit der Nasenatmung, können diese abhängig von der individuellen Ausgangslage im Rahmen derselben Operation berücksichtigt werden.

Je nach Ausgangslage können unterschiedliche Strukturen verändert werden. Ein ausgeprägter Nasenhöcker kann reduziert, eine breite Nase verschmälert, eine Schiefstellung korrigiert oder die Nasenspitze neu geformt werden. Nicht jede Nasenkorrektur umfasst alle diese Schritte.

Wenn gleichzeitig Einschränkungen der Nasenatmung bestehen, werden funktionelle und ästhetische Aspekte gemeinsam beurteilt. Dadurch soll vermieden werden, dass eine äussere Formkorrektur zulasten der Nasenfunktion erfolgt.

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Welche Ergebnisse sind möglich?

Ziel einer plastischen Nasenkorrektur ist eine harmonische Veränderung von Form und Grösse unter Berücksichtigung der übrigen Gesichtszüge.

Vorausgegangene Verletzungen oder frühere Operationen können die Planung und die Möglichkeiten einer Korrektur beeinflussen. Kleine Unregelmässigkeiten können auch nach sorgfältiger Operation und vollständiger Heilung bestehen bleiben und in einzelnen Fällen eine Nachkorrektur erforderlich machen.

Die neue Nasenform entwickelt sich nicht unmittelbar nach Entfernung der Schiene vollständig. Besonders an der Nasenspitze und in Bereichen, in denen Knochen oder Knorpel verändert wurden, kann Gewebe über längere Zeit geschwollen bleiben.

Auch bei sorgfältiger Planung und Operation kann die Heilung kleine Unregelmässigkeiten verursachen. Ob eine solche Veränderung lediglich Teil der noch laufenden Heilung ist oder später eine Korrektur sinnvoll sein könnte, lässt sich häufig erst nach ausreichender Abheilungszeit beurteilen.

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Anästhesie und Klinikaufenthalt

Die meisten Nasenkorrekturen werden in Vollnarkose durchgeführt. Bei kleineren Eingriffen kann abhängig vom geplanten Vorgehen auch eine örtliche Betäubung mit Sedierung infrage kommen.

Die Operationsdauer liegt bei den bisherigen Verfahren typischerweise bei etwa ein bis zwei Stunden. Häufig ist ein Klinikaufenthalt von einer Nacht ausreichend.

Der genaue Umfang der Operation beeinflusst sowohl die Dauer als auch die Wahl der Anästhesie. Kleinere Korrekturen unterscheiden sich deutlich von Eingriffen, bei denen mehrere Bereiche der Nase oder gleichzeitig funktionelle Strukturen behandelt werden.

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Vorbereitung auf die Operation

Im Vorbereitungsgespräch werden Vorerkrankungen, Medikamente und frühere Eingriffe an der Nase berücksichtigt. Besonders wichtig ist, dass vorausgegangene Verletzungen oder Operationen vollständig angegeben werden.

Welche Medikamente vor der Operation angepasst oder pausiert werden müssen und welche weiteren Vorbereitungen erforderlich sind, wird individuell mit dem Behandlungsteam besprochen.

Vor einer Nasenoperation sollte das Behandlungsteam über frühere Nasenverletzungen, vorangegangene Operationen, Atembeschwerden, Allergien und regelmässig verwendete Medikamente informiert werden. Diese Angaben können einen direkten Einfluss auf die Operationsplanung haben.

Falls Medikamente vor dem Eingriff angepasst werden müssen, erfolgt dies nach individueller ärztlicher Anweisung. Medikamente mit Einfluss auf die Blutgerinnung sollten nicht ohne Rücksprache eigenständig pausiert werden.

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Wie läuft die Nasenkorrektur ab?

Um das Knorpel- und Knochengerüst neu zu formen, werden die entsprechenden Strukturen während der Operation zugänglich gemacht. Je nach Ausgangslage können Knochen und Knorpel reduziert, neu positioniert oder modelliert werden.

Nach Abschluss der Formkorrektur werden die Gewebeschichten wieder sorgfältig verschlossen. Die Nasengänge können vorübergehend mit weichen Tamponaden oder inneren Schienen stabilisiert werden. Äusserlich wird die neue Form mit Pflasterstreifen und einer individuell angepassten Schiene geschützt.

Nachdem die für die Korrektur erforderlichen Strukturen freigelegt wurden, können Knochen- und Knorpelanteile je nach Operationsplan reduziert, gelöst, neu positioniert oder geformt werden. Bei einer schiefen Nase kann es beispielsweise notwendig sein, mehrere Fehlstellungen zu korrigieren, bevor die Nase neu ausgerichtet wird.

Nach Abschluss der Formung werden die inneren Gewebeschichten wieder sorgfältig angelegt und verschlossen. Die innere und äussere Stabilisierung schützt die korrigierten Strukturen während der ersten Heilungsphase.

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Was passiert nach der Operation?

Nach einer Nasenkorrektur sind Schwellungen und Blutergüsse, insbesondere im Bereich der Wangen und Unterlider, normal. Sie gehen im Verlauf der ersten Tage und Wochen schrittweise zurück.

Die innere Schienung wird abhängig vom verwendeten Verfahren nach wenigen Tagen entfernt. Eine äussere Kunststoffschiene wird in der Regel während der ersten Woche getragen. In der frühen Heilungsphase kann es hilfreich sein, mit leicht erhöhtem Oberkörper zu schlafen.

Nach den bisherigen Klinikunterlagen wurden innere weiche Tamponaden beziehungsweise Schienungen häufig innerhalb der ersten Tage entfernt. Die äussere Kunststoffschiene wurde ungefähr während der ersten Woche konsequent getragen.

Blutergüsse im Bereich der Unterlider und Wangen können das Gesicht in den ersten Tagen deutlich verändern. Diese frühen Veränderungen sind vorübergehend und sollten nicht mit der späteren Nasenform verwechselt werden.

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Risiken und mögliche Komplikationen

Auch eine Nasenkorrektur ist mit allgemeinen Operationsrisiken verbunden. Dazu gehören unter anderem Nachblutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen.

Während der Heilung können zudem Unregelmässigkeiten im Bereich des Knochen- oder Knorpelgerüstes entstehen. Wenn solche Veränderungen dauerhaft bestehen bleiben, kann in einzelnen Fällen ein weiterer korrigierender Eingriff sinnvoll sein.

Neben allgemeinen Operationsrisiken können bei einer Nasenkorrektur auch formbezogene Veränderungen auftreten. Dazu gehören beispielsweise kleinere Unebenheiten oder Asymmetrien, die durch den individuellen Heilungs- und Vernarbungsprozess entstehen können.

Eine Nachkorrektur wird deshalb nicht unmittelbar nach der ersten Operation beurteilt. Zunächst muss abgewartet werden, wie sich Knochen, Knorpel, Haut und Narbengewebe im weiteren Heilungsverlauf entwickeln.

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Nachbehandlung und Heilungsverlauf

In den ersten Tagen und Wochen steht der Schutz der neu geformten Nase im Vordergrund. Schienen und Verbände werden entsprechend dem Heilungsverlauf kontrolliert und entfernt.

Bis sich Schwellungen vollständig zurückgebildet haben und die endgültige Form zuverlässig beurteilt werden kann, braucht das Gewebe Zeit. Der individuelle Verlauf wird bei den Nachkontrollen beurteilt.

Während der frühen Heilungsphase sollte die Nase vor Druck, Stössen und stärkerer körperlicher Belastung geschützt werden. Auch Sport wird erst schrittweise wieder aufgenommen.

Regelmässige Kontrollen dienen dazu, Schwellung, Nasenatmung und Formverlauf zu beurteilen. Gerade bei einer Nasenkorrektur ist Geduld ein wichtiger Teil der Nachbehandlung, da sich feine Veränderungen noch über einen längeren Zeitraum entwickeln können.

Häufige Fragen

01Kann bei einer Nasenkorrektur gleichzeitig die Nasenatmung verbessert werden?

Wenn neben dem ästhetischen Anliegen auch funktionelle Probleme mit der Nasenatmung bestehen, können diese bei entsprechender Ausgangslage im Rahmen derselben Operation berücksichtigt werden. Welche Veränderungen sinnvoll und möglich sind, wird vor dem Eingriff sorgfältig untersucht und besprochen.

02Wird eine Nasenkorrektur immer in Vollnarkose durchgeführt?

Die meisten Nasenoperationen werden in Vollnarkose durchgeführt. Kleinere Korrekturen können in bestimmten Fällen auch unter örtlicher Betäubung in Verbindung mit einer Sedierung erfolgen. Welche Anästhesieform geeignet ist, wird individuell festgelegt.

03Wie lange dauert eine Nasenkorrektur und wie lange bleibt man in der Klinik?

Eine Nasenkorrektur dauert in der Regel ungefähr ein bis zwei Stunden. Häufig ist ein Klinikaufenthalt von einer Nacht ausreichend. Umfang des Eingriffs und persönliche Voraussetzungen können den Ablauf beeinflussen.

04Wie lange muss nach einer Nasenkorrektur eine Schiene getragen werden?

Die äussere Kunststoffschiene wird üblicherweise während der ersten Woche getragen, um die neu geformte Nase zu schützen und zu stabilisieren. Danach kann je nach Verlauf ein Pflasterverband verwendet werden. Innere Tamponaden werden normalerweise bereits nach wenigen Tagen entfernt.

05Wann kann nach einer Nasenkorrektur wieder Sport gemacht werden?

Die neue Nasenform benötigt zunächst Zeit, um durch die innere Heilung ausreichend stabil zu werden. Sportliche Aktivitäten sollten deshalb während der ersten drei bis vier Wochen vermieden werden. Im Alltag fühlen sich viele Patientinnen und Patienten bereits früher wieder deutlich weniger eingeschränkt.

Behandlung durch
Persönliche Beratung

Der erste Schritt ist ein persönliches Gespräch.