Der Eingriff
Nach Beratung und medizinischer Beurteilung erfolgte das Halsfacelifting. Welche Technik und welcher Operationsumfang sinnvoll sind, wird bei solchen Eingriffen individuell geplant.
In der Sendung «Gesundheit Heute» sprechen Dr. med. Lucas Leu und Herr Bögli über einen konkreten Patientenfall aus dem Jahr 2017. Der Beitrag zeigt die persönliche Ausgangslage, die ärztliche Beurteilung und verschiedene Phasen des Behandlungsverlaufs.
Herr Bögli war zum Zeitpunkt des Beitrags 58 Jahre alt. Im April 2017 unterzog er sich einem Halsfacelifting. Im Film kommen sowohl seine persönliche Sicht als auch die medizinische Einschätzung von Dr. med. Lucas Leu zur Sprache.
Der Beitrag macht damit einen individuellen Behandlungsweg sichtbar. Er zeigt jedoch keinen allgemeingültigen Verlauf: Anatomische Voraussetzungen, Behandlungsziel, Operationsumfang und Heilung unterscheiden sich von Mensch zu Mensch.
Der Fernsehbeitrag zeigt unterschiedliche Zeitpunkte rund um den Eingriff. Gerade frühe Aufnahmen sind dabei als Teil eines laufenden Heilungsprozesses zu verstehen.
Nach Beratung und medizinischer Beurteilung erfolgte das Halsfacelifting. Welche Technik und welcher Operationsumfang sinnvoll sind, wird bei solchen Eingriffen individuell geplant.
In den ersten Wochen können Schwellungen, Blutergüsse, Spannungsgefühl und Veränderungen der Hautempfindung das Erscheinungsbild beeinflussen. Auch Narben befinden sich noch in einem frühen Heilungsstadium.
Mit fortschreitender Heilung können Schwellungen zurückgehen und sich die Konturen weiter verändern. Nachkontrollen dienen dazu, den Verlauf zu beurteilen und die weitere Nachsorge individuell festzulegen.
Die Aufnahmen dokumentieren Herrn Böglis individuelle Ausgangslage und einen späteren Zeitpunkt im Behandlungsverlauf. Sie zeigen einen einzelnen Patientenfall und lassen keine Rückschlüsse auf ein zu erwartendes Ergebnis bei anderen Patientinnen oder Patienten zu.










Die Bilder zeigen unterschiedliche Zeitpunkte eines individuellen Heilungsverlaufs. Zeitpunkt, Schwellung, Narbenentwicklung und Gewebeveränderungen können sich zwischen Patientinnen und Patienten deutlich unterscheiden.
Ein einzelner Patientenfall kann einen Einblick geben. Ob ein vergleichbarer Eingriff für eine andere Person sinnvoll ist, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Ein Hals- oder Facelifting ist kein standardisierter Eingriff. Vor einer Operation werden die Veränderungen im Gesicht und am Hals, die Haut sowie die tiefer liegenden Gewebestrukturen beurteilt.
Je nach Ausgangslage können beispielsweise Hals, Kieferlinie oder abgesunkene Gewebestrukturen im Gesicht unterschiedlich stark betroffen sein. Daraus ergibt sich, welche Regionen behandelt werden und welches Vorgehen infrage kommt.
Zur Planung gehört auch die Frage, wie sich eine Veränderung in die vorhandenen Gesichtszüge einfügt. Ziel ist ein zur individuellen Anatomie und zum persönlichen Anliegen passendes Vorgehen.
Auch ein ästhetischer Eingriff ist eine Operation. Mögliche Risiken und der zu erwartende Heilungsverlauf müssen deshalb vor einer Entscheidung besprochen werden.
Dazu können unter anderem Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder auffällige Narben gehören. Welche Risiken im persönlichen Fall besonders relevant sind, hängt von der Ausgangslage und dem geplanten Eingriff ab.
Ein Facelift kann abgesunkene Gewebestrukturen neu positionieren und Konturen verändern. Es kann jedoch den natürlichen Alterungsprozess nicht anhalten und nicht jede Hautveränderung in gleicher Weise beeinflussen.
Ein Fernsehbeitrag kann Fragen anstossen, ersetzt aber keine ärztliche Beratung. Ob ein Eingriff sinnvoll ist, welche Alternativen bestehen und welche Erholungszeit zu erwarten ist, wird im persönlichen Gespräch beurteilt.
Kontakt zur Klinik Tiefenbrunnen ↗